alphabet – Angst oder Liebe (Dokumentarfilm, DVD/Blu-Ray)

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alphabet - Angst oder Liebe DVD Cover © Filmladen„98% der Kinder kommen hochbegabt zur Welt … nach der Schule sind es nur noch 2%“

…ist eine der leitenden, bewusst provokativ aufgestellten Thesen des neuesten Films des österreichischen Autors und Filmemachers Erwin Wagenhofer („Let’s Make Money“, „We Feed the World“). Diese These mag möglicherweise genau so beleg- wie widerlegbar sein, doch in „alphabet“ wird überdeutlich, worauf Wagenhofer eigentlich hinaus möchte.

Er stellt in diesem Film – ohne selbst zu Wort zu kommen, dies übernehmen andere, wichtige Protagonisten – das heutige Bildungssystem in Frage. Ein Kind werde als kleines Entdeckerlein geboren, das die Welt erforscht, Empathie entwickelt, neugierig und kreativ in das noch junge Leben stolpert; doch gerade in den hoch entwickelten Ländern wie Deutschland und den USA und aufstrebenden Nationen wie China werde es frühzeitig von der großen Bildungsmaschine geschluckt und funktioniere fortan als Zahnrad, dessen Funktionalität und Qualität mittels Zensuren gemessen wird – notfalls wird die pädagogische Feile und die erzieherische Fräse so lange eingesetzt, bis das Zahnrad so rund und reibungslos wie möglich läuft.

alphabet - Erwin Wagenhofer © Filmladen

Erwin Wagenhofer, Regisseur

Die Schulsysteme seien eingefahren, starr, bar jedweder individueller Ansätze, und die Kinder werden von diesem überwiegend unflexiblen Mechanismus zum Lernen verdammt. Bekommen Wissen eingetrichtert, werden teilweise im Kindergarten schon auf Leistung gedrillt – und Jahr für Jahr, spätestens in den weiterführenden Schulen, werde die Leistungsschraube immer kräftiger angezogen. Das Problem im leistungsorientierten Bildungssystem, welches vor allem in der Diktatur der Wirtschaft und dem damit einhergehenden gesellschaftlichen Druck  fußt – höher, schneller, weiter! -, sei Gift für die persönliche Entwicklung, nicht nur hinsichtlich der individuellen Interessen und der Entfaltung einer eigentlichen Persönlichkeit, sondern auch und vor allem hinsichtlich der Talente jedes Einzelnen.

Es scheint demnach ganz so, als sei die Autorität der Lehrkräfte, die vor Jahrzehnten noch einen Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllten, auf die Ökonomie übergegangen – wer leistet und abliefert, gewinnt und steigt nach oben, und der Rest verliert. Fällt weiter hinten nutzlos vom Band. Die Lehrkraft selbst ist bewusst oder unbewusst die Marionette eines mächtigen Systems und füttert Bildungsroboter mit Daten.

Immer wieder durch die von Toneinblendungs-Intermezzi des britischen Bildungsexperten und Erziehungswissenschaftlers Sir Ken Robinson, welche von einem Mitschnitt seines Vortrags im Juni 2008 bei der Royal Society for the encouragement of Arts, Manufacutres and Commerce in London stammen – und mit eindrucksvollen Bildern aufgelockert, die beinahe metaphorisch für das Gesagte stehen -, bekommt der Zuschauer in zahlreichen Monologen die Ansichten einiger namhafter Personen präsentiert, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Beobachtungen sehr fundiert begründen, woran es dem Bildungssystem krankt. Yang Dongping, Professor am Beijing Institute of Technology zieht mit seiner Aussage …

»Unsere Kinder gewinnen am Start, verlieren aber im Ziel«

alphabet - Szenenfoto © Filmladen

Eine stolze chinesische Mutter zeigt ihren Sohn vor

… einen dicken Strich der Bestärkung unter die eingangs erwähnte These, denn gerade in jenem Land, in welchem die Wirtschaft seit Jahren explosionsartig boomt, ist das Leistungsniveau extrem hochgesetzt worden – und mit ihm auch der immense Druck, der den noch unfertigen Geschöpfen oktroyiert wird. In erschreckenden Bildern wird gezeigt, wie hoch der wirtschaftliche und schulische Drill in der Volksrepublik ist, und wie sehr die Kinder und Jugendlichen sichtbar an ihre Grenzen geraten sind. Doch relevant ist das Ergebnis respektive Zensuren, Auszeichnungen, Zertifikate oder Medaillen, über die sich die Eltern für ihr Vorzeigekind mehr freuen als das Kind selbst.

alphabet - Szenenfoto © Filmladen

Andreas Schleicher (OECD, PISA-Verantwortlicher)

Und während zahlreiche jener Eltern am Wochenende ausschlafen dürfen, sind die Kleinen auch dann ganz im unfreiwilligen Bann der Schule, das Lernen wird bereits in der ersten Klasse zum Hassfaktor – und es ist demnach keine Überraschung, dass die häufigste Todesursache bei jungen Chinesen mittlerweile der Suizid ist. Kapitulation vor einem erbarmungslosen System in seiner extremsten Form. Ob dem im Film ebenfalls vorgestellten OECD-Mitglied und PISA-Programmverantwortlichen Andreas Schleicher dieser Verlust des kindlichen Selbst, ja der Kindheit an sich, beim Bestaunen der „hervorragenden“ Studien- und Testergebnisse, die China abliefert, bewusst ist? Denn er sieht, wenn er sich das in den PISA-Studien hervorragend abschneidende China zu Gemüte führt, auch in Deutschland noch Luft nach oben.  Ein Statement mit Gänsehautfaktor.

Es wird offensichtlich und entlarvend aufgezeigt: Zahlen zählen, nicht der Mensch, der sie erreicht.

»Sie können keinen Menschen zwingen, sich zu bilden, sie können ihn nur dazu einladen.«

Gerald Hüther © Filmladen

Hirnforscher Gerald Hüther

Dies ist einer der zahlreichen markigen Sätze, die der renommierte Hirnforscher Gerald Hüther (der mit seinem gemeinsam mit dem Redakteur Uli Hauser entstandenen  Buch „Jedes Kind ist hoch begabt“ zahlreiche Denkanstöße liefert, wenngleich sich manchmal etwas weit aus dem Fenster herausgelehnt wird und die Ausrichtung des Werkes ein wenig eindimensional ist) in „alphabet“ zum Besten gibt. Seine Aussagen sind allerdings überwiegend plausibel begründet und für „Otto Normalverbraucher“ wunderbar verständlich formuliert. Es mag durchaus sein, dass er mit seinen Thesen gelegentlich übers Ziel hinausschießt, doch ihm liegt vor allem der Gedanke „Praxis vor Theorie“ sehr am Herzen, ebenso der freie Wille, sich erforderliches Wissen anzueignen, das man für seine persönliche Entfaltung benötigt, anstatt schablonenhaft nach Lehrplan Wissen aus sämtlichen erdenklichen Bereichen injiziert zu bekommen, von welchen man die für sich irrelevanten in seinem späteren Leben ohnehin aussieben wird – oder resignierend und überfordert bereits während der Schulzeit „dicht macht“, sich in außerschulische Dinge flüchtet und letztendlich dort verliert – und das nicht immer auf positive und produktive Art. Produktiv im Sinne des Selbst, nicht im Sinne der Wirtschaft.

Arno Stern © Filmladen

Pädagoge und Malort-Erschaffer Arno Stern

Der von der UNESCO anerkannte Pädagoge Arno Stern, 1924 in Kassel geboren und nach der Machtergreifung Hitlers mit seinen Eltern nach Frankreich ausgewandert, flüchtete nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mit seiner Familie in die Schweiz, bevor er nach Kriegsende in einem Pariser Vorort den Auftrag bekam, 150 Kriegswaisen in einem Heim zu beschäftigen. Ihm war nicht klar, was seine dortige Aufgabe wirklich beinhaltete, doch er ließ die Kinder einfach drauf los malen. Hieraus entstand bald die Idee eines „Malortes“ (frz.: „closlieu“), ein von äußeren Einflüssen geschützter Raum, in dem seit Jahrzehnten das „Malspiel“ stattfindet: In einem Raum mit buntgesprenkelten Wänden, in dessen Mitte ein Palettentisch installiert ist, bekommen Menschen jedes Alters einen großen weißen Bogen zum Bemalen in die Hand gedrückt, an welchem sie sich einfach frei austoben können, nach ihren eigenen Vorstellungen, einfach aus der Phantasie heraus. Diese Bilder archiviert Stern für seine Forschungen und demonstriert dem Zuschauer, wie sehr starre Vorgaben bereits in jungen Jahren Phantasie pulverisieren.

Dass Deutschland hinsichtlich des Bildungssystems bereits auf dem besten Weg ist, schon Kindern und Jugendlichen ihr Leben jenseits der Funktionalität zu nehmen, beklagte die heute siebzehnjährige Yakamoz Karakurt aus Hamburg im Jahre 2011 fünfzehnjährig in einem offenen Brief in auf Zeit Online, der von einer verblüffenden persönlichen Reife zeugte und wohl unzähligen Schülern, die sich ernsthaft bemühen, in diesem knallharten Notenkrieg zu bestehen, aus der Seele sprach und noch heute spricht: »Jeder weiß, dass die Schule nicht das Leben ist. Mein Leben aber ist die Schule, was heißt, dass da etwas falsch gelaufen sein muss. Ich komme um 16 Uhr aus der Schule und gehe nicht vor 23 Uhr ins Bett. Und das liegt nicht daran, dass ich fernsehe, mich entspanne oder sogar Spaß habe. Mein Kopf ist voll. Zu voll. Was denken sich eigentlich diejenigen, die über unser Schulleben bestimmen?« (Zitat aus eben erwähntem Brief)

Thomas Sattelberger © Filmladen

Thomas Sattelberger (zuletzt Deutsche Telekom, heute Manager mit hohem sozialen Engagement)

Doch nicht nur diejenigen, die erst am Anfang ihres Lebens stehen, zeigen sich besorgt ob der der Macht der reform-, ja gar revolutionsbedürftigen Bildungsmaschinerie. Denn auch Thomas Sattelberger, von Mitte der 70er bis Mitte der 90er die oberen Etagen bei Daimler-Benz AG entlangwandernd, bevor er nach ebenfalls weit oben angesiedeltne Zwischenstationen bei der Deutschen Lufthansa und bei Continental letztendlich bei der Telekom als Personalvorstand und Arbeitsdirektor von 2007 bis 2012 tätig war, zeigt sich entsetzt von der Entwicklung. Selbst er, der in seinem Leben beruflich sehr viel erreicht hat, übt harsche Kritik an der Entwicklung, die ihr Maximum bereits lange erreicht hat. So ist er der Meinung: »Kreativität ist essenziell für die nächste Phase unserer menschlichen Gesellschaft“ und sieht »die Verkürzung des Lebens auf die Ökonomie« als »eine der schlimmsten Entwicklungen unserer heutigen Zeit.“ – und nicht zuletzt deswegen engagiert sich Sattelberger in zahlreichen sozialen Projekten und nutzt seine etablierte Position dafür, ein kleines Stück weit Einfluss auf Verbesserung zu nehmen und wenigstens ein klein wenig Menschlichkeit ins Business einfließen zu lassen.

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André Stern, erfolgreiches Multitalent ohne Schulbildung

Wie irrelevant das Bildungssystem in den Industriestaaten mitunter sein kann, wenn man einem Menschen die Möglichkeit bietet, gänzlich auf individuelle Interessen und Stärken Rücksicht zu nehmen, beweist der Sohn Arno Sterns, der Autor, Musiker, Komponist, Journalist und Gitarrenbaumeister André Stern. Denn dieser besuchte nie eine Schule und brachte sich alles selbst und durch von ihm selbst beanspruchte, schlicht von Neugier und eigenangetriebenem Ehrgeiz gelenkte Hilfe bei. Als er als kleiner Knirps Interesse an einem bestimmten Thema hatte, bemerkte er beispielsweise, dass er hierfür die Fähigkeit des Lesens vonnöten war – und so lernte er das Lesen in seinem ganz eigenen Tempo. Diese nahezu autodidaktische Herangehensweise nutzte er auch für Sprachen und all die anderen Bereiche, die er für sich als relevant definierte. Eine unbeschwerte Kindheit, in der die Kreativität den Werdegang bestimmt, welcher auch noch erfolgreich verläuft – es gibt kaum ein schlagkräftigeres Argument gegen die fest installierten Gleise der indirekt ökonomiegelenkten Lerninstitutionen: Stern junior verkauft Bücher, Tonträger, Gitarren – und referiert weltweit über freie Bildung – ferner leitet er diverse Initiativen („Männer für morgen“, „Ökologie des Lernens“) und das „Institut Arno Stern, Labor zur Beobachtung und Erhaltung der spontanen Veranlagung des Kindes“. Sein mit Ehefrau Pauline (die ihrerseits dem starren Schulsystem beruflich den Rücken gekehrt hat) auf diese Welt entsandter Sohn Antonin erfreut sich nun ebenfalls einer Kindheit jenseits schulpädagogischer Fesseln.

Pablo Pineda Ferrer ©  Filmladen

Pablo Pineda Ferrer, Lehrer und Schauspieler

Dass auch ein Mensch mit Down-Syndrom auf der Erfolgsleiter emporsteigen kann, demonstriert der 1974 geborene Spanier Pablo Pineda Ferrer – dem wurde 1995 ermöglicht, ein Lehramtstudium zu beginnen, welches er vier Jahre später erfolgreich absolvierte. Doch damit war noch nicht schluss mit Lernen, denn hinterher entschied er sich für ein Psychologiestudium. Seit 2009 arbeitet Pineda Ferrer in einer Córdobaner Schule als Lehrer, und obendrein spielte er in jenem Jahr auch die Hauptrolle im semiautobiographischen Spielfilm „Me too – Wer will schon normal sein?“, bei welchem er für seine schauspielerische Leistung eine Auszeichnung einheimsen konnte. Unterstützung, Chancengleichheit (Kinder mit Down-Syndrom gehen in Spanien auf reguläre Schulen, seitdem 1986 Sonderschulen abgeschafft wurden) und vor allem sein eigener Wille sowie seine individuellen Talente brachten ihn dorthin, wo er heute steht: Mitten im Leben, erfolgreich und persönlich von Glück erfüllt.

Glaubt der Leser dieser Rezension nun, es sei bereits alles erzählt, so sei ihm gesagt, dass hiermit lediglich ein kurzer Anriss der einzelnen Patchworkteile dieses liebevoll zusammengestellten Filmes – ohne Synchronstimmen, stattdessen wohltuenderweise in Originalsprache mit Untertiteln – getätigt wurde, denn „alphabet – Angst oder Liebe“ bietet, wenngleich die rund 109 Minuten gar nicht mal mit gesprochenen Worten vollgestopft sind, eine solch gewaltige Aussagekraft, dass man sich auch als nicht ganz so vehementer Kritiker des industriestaatlichen Bildungssystems zum Nachdenken animiert fühlt, denn die geäußerten Gedankengänge und Statements der einzelnen, hier nicht einmal komplett aufgeführten Personen sind beileibe keine radikalen Äußerungen der Sorte „Zerstört das Bildungssystem!“, sondern fundierte, ehrliche und teilweise flehend-verzweifelte Äußerungen, die auf Erfahrungen basieren. Erfahrungen mit einem beängstigenden Vorgesetzten, dessen Name weder einen Vor- oder Nachnamen erhält: Wirtschaft.

UBC Centre For Infant Cognition © Filmladen

Kind in einer Studie des UBC Centre for Infant Cognition

Wie extrem kann das immer leistungsorientiertere System noch getunt werden, bis es kollabiert? Wird der physische und geistige Verschleiß der menschlichen Bauteile mit einberechnet? Wie viel Perfektion hinsichtlich der Teile ist noch möglich, wo sind die Grenzen? Ist noch mehr Gleichschaltung und noch mehr Leistungsdruck vonnöten, damit defekte Teile immer einfacher und schneller ersetzt werden können? Wird es in absehbarer Zukunft beispielsweise aus dem einst als Land der Dichter und Denker berühmten Deutschland irgendwann überhaupt mal wieder einen wirklich legendären Autoren, Musiker oder sonstigen Künstler geben, über den man auch noch in Jahrhunderten sprechen wird, wenn schon ganz am Anfang jedweder Keim der Individualität, jedweder kreative Trieb, jedwede menschelnde Knospe von der Theoretisierung der Welt und ihres mit Profit-Treibstoff befeuerten Mechanismus durch den Shredder gejagt wird, als Abfall im Nichts landet und vergessen wird? Inwiefern ist Kreativität noch etwas wert, außer wenn es zum Beispiel der Füllung einer Marktlücke dient und demnach auch wieder lediglich für ökonomische Zwecke instrumentalisiert wird?

Ja, Wagenhofers Abschluss der mit „We Feed The World“ eröffneten und  mit „Let’s Make Money“ weitergeführten Dokumentations-Trilogie mag durch und durch radikale Ansätze besitzen, doch in einer Gesellschaft, in welcher Nonkonformismus mittlerweile beinahe wiederden Status der Illegitimität besitzt und das Besondere entweder belächelt oder aber kommerziell ausgeschlachtet wird, ist „alphabet“ ein bitter nötiger schwerer Klotz auf der schwächer bestückten Waagschale, wodurch das Zünglein der Waage wieder etwas in Richtung Gleichgewicht zwischen Mensch und – im metaphorischen Sinn – Maschine  bewegt werden kann. Daher ist es Wagenhofer und den Protagonisten nur zu wünschen, dass ihre Bestrebungen und ihr Plädoyer für eine etwas menschlichere Gesellschaft und Bildungsform wahrgenommen werden.

Denn: Die Gesellschaft ist mehr als nur die effiziente Ware Mensch einerseits und ineffiziente Ausschussware andererseits.

Pauline und Antonin Stern © Filmladen

Pauline und Antonin Stern in André Sterns Gitarrenwerkstatt

Auch wenn „alphabet“ eine gewisse Suggestivität nicht abzusprechen ist, so werden dem Zuschauer hier nicht in „Schau mal, wie schlimm!“-Manier die Missstände aufgetischt, sodass dieser regelmäßig empört auf dem Fernsehsessel hochfährt, sondern mit viel Ruhe, viel Sachlichkeit, mit Inhalt ganz ohne verbalen und visuellen Speck, mit Beobachtungen, Forschungen, Folgerungen, Meinungen und nicht selten auch ganz normalen, ehrlich geäußerten Gefühlen und Befürchtungen präsentiert. Und dies alles mit nachhaltiger Wirkung, die dem Denkapparat neuen Schwung mit auf den Weg gibt.

Das Gehirn braucht Aktivität, daran besteht kein Zweifel – doch wenn diese Aktivität mit der pädagogischen Reitgerte eingeprügelt wird, bis man devot dem System ausgeliefert ist, ist das eine Form der geistigen Vergewaltigung, an die man sich traurigerweise gewöhnt. Ist das wirklich der Gipfel der menschlichen Evolution?

Cover und sämtliche Szenenfotos © Filmladen.at/Pandora Film

  • Titel: alphabet – Angst oder Liebe
  • Produktionsland und -jahr: Österreich, 2013
  • Genre:
    Dokumentation
  • Erschienen: 23.05.2014
  • Label: Filmladen.at/Pandora Film Home
  • Spielzeit:
    109 Minuten
  • Mitwirkende:
    Sir Ken Robinson
    Yang Dongping
    Andreas Schleicher
    Qu Pei
    Bai Jia Ye
    Gerald Hüther
    McKinsey-Juroren und Kandidaten
    des „CEO of the Future 2011“
    Arno Stern
    Michéle Stern
    Yakamoz Karakurt
    Kindergruppe Waldfexxx
    Thomas Sattelberger
    Patrick Kuhn
    Centre for Infant Gognition,
    Department of Psychology,
    University of British Columbia, Vancouver
    Jiley Hamlin
    Janine Gellerman
    André Stern
    Pauline Stern
    Antonin Stern
    Pablo Pineda Ferrer
  • Regie: Erwin Wagenhofer
  • Extras:
    Interview mit Erwin Wagenhofer (ca. 35 Minuten)
    Trailershow
    Wendecover
  • Technische Details (DVD & Blu-Ray)
    Video: 16:9
    Audio:
    Originalfassung (D, GB, F, E, Mandarin) 2.0/5.1 DD
    plus Audiodeskription für Sehbehinderte

  • FSK: 0
  • Sonstige Informationen:
    Ausführliche Filmhomepage

Wertung: 15/15 dpt

 

 

 

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Über den Autor

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Chris‘ Nerd-Schreibtisch

Gebürtiger Mannheimer. Jahrgang 1974. Seine Frau hält es seit 2001 mit ihm aus. Besessen von Büchern, Serien, Hörbüchern, Computerkram, Kaffee und Königsberger Klopsen. Meidet belanglosen Smalltalk und schätzt tiefgründige Gespräche. Nachteule. Freundlicher Teilzeitselektivmisanthrop.

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alphabet – Angst oder Liebe (Dokumentarfil…

von Chris Popp Artikel-Lesezeit: ca. 11 min
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