Dietmar Dath- Feldeváye – Roman der letzten Künste (Buch)

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Dietmar Dath - Feldeváye - Roman der letzten Künste (Buch) Cover © Suhrkamp Nova70% Aussicht auf Literaturwissenschaft. Über die Story erfahren Sie hier nichts. Sorry!

Es gibt viele Möglichkeiten über Dietmar Daths Zukunfts-Roman „Feldeváye“ zu sprechen; genauso wie es viele Möglichkeiten gibt, mit der Kunst über Kunst zu sprechen. Die Frage ist jetzt: (Bitte fügen Sie hier Ihre persönliche Frage an die Kunst und den Roman von Dietmar Dath ein. Sie werden sehen: der nachfolgende Text hält Antworten parat!)

Natürlich kann man so eine Rezension mit einem Exkurs auf Heidegger beginnen. Der sagte mal, dass nur im Kunstwerk die Wahrheit am Werk ist. Künstler und Leser interessieren einen Scheiß. Dann müssten wir uns nicht mit dem Dath als Autor beschäftigen, der bekanntlich super-produktiv ist und mit „Pulsarnacht“ ein großartiges, gewitztes Buch geschrieben hat, das auch noch unterhaltsam und lesbar ist, gleichzeitig aber den Leser immer wieder dazu zwingt, sich aus der süffigen Story hinauszuhieven.
Wir müssten uns dann mit „Feldeváye“ als Werk beschäftigen, das stellenweise nicht mehr unterhaltsam und lesbar ist sondern Wahrheit verbirgt und eröffnet, die im Werk am Werk ist und Bezüge herstellt und sie wieder verdeckt und so weiter …

Sie sehen, das wird sehr dunkel werden.

Manchmal ist das Buch so ironisch distanziert zu seinem Genre und ein anderes Mal ist es ironisch distanziert zu seiner ironischen Distanz zum Genre, dass man als Leser nicht mehr weiß, ob man sich gerade Astrid Lindgren oder K.I.Z. reinzieht. Manchmal geht es um suizidale Teenager, die sich biologisch codierte Kunsterlebnisse in Form von Virusinfektionen geben. Sie fühlen Kunst und werden krank. Manchmal geht es um Teenager-Mädchen, die in einer matriarchalischen Gesellschaft von Schnapsbrennerinnen leben. Kunstwerke dienen als Brennstoff für Distillen. Dann bedröhnt man sich mit dem Fusel.

Natürlich kann man so eine Rezension auch mit einem Exkurs auf Luhmann beginnen. Kunst ist entweder TSCHÖN oder ist GAR NICHT TSCHÖN, und nicht wahr oder wichtig oder richtig oder treffend oder gut oder so oder sonst ein Scheiß.
Dann müssten wir uns mit dem Autor in dem Roman „Feldeváye“ beschäftigen, der immer zwischendurch so Prosa schreibt wie ein Dylan Thomas-Verschnitt für 5€ aus’m Aldi, der im Suff vergessen hat, das er eigentlich verdichten wollte anstatt zu schwätzen.

Ich finde diesen Autor in Daths Roman „Feldeváye“ nicht sexy, nicht derbe sondern charmelos, gezwungen, albern und gar nicht so wie Thomas oder auch Hank, mein geliebter Hank!!!

Sie sehen, das wäre arg persönlich.

Natürlich könnte man so eine Rezension auch mit einem Exkurs auf Einstein beginnen:
Kunst = Macht · Masse²

Sehen Sie die Intelligenz?

Manchmal ist das Buch nämlich schon :D :D :D

Jetzt möchte ich eigentlich nicht mehr über das Buch sprechen. Und das schreibe ich ganz bewusst in eine Rezension, die von der Textgattung her sich quasi selbst dazu bestimmt, über ein bestimmtes Buch zu sprechen.

Ist Ihnen diese Rezension nicht ausreichend tiefgründig? Zu abstrakt? Zu weltfremd? Zu Autor-bezogen? Zu un-literaturiwissenschaftlich? Zu persönlich? Zu ironisch? Dann kommentieren Sie. Sie können mich wirklich alles zu dem Buch und der Kunst fragen. Wir zwei antworten immer.

Cover  © Suhrkamp Verlag

  • Autor: Dietmar Dath
  • Titel: Feldeváye – Roman der letzten Künste)
  • Verlag: Suhrkamp Verlag
  • Erschienen: 03/2014
  • Einband: Klappenborschur
  • Seiten: 807
  • ISBN: 978-3-518-46510-3
  • Sonstige Informationen:
    Produktseite
    Erwerbsmöglichkeiten

Wertung: keine

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Über den Autor

Christian Bischopink

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»I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser Gate. All those moments will be lost in time like tears in rain. Time to die.«
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2 Kommentare zu "Dietmar Dath- Feldeváye – Roman der letzten Künste (Buch)"

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Anton Goldberg
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Ja, worum geht´s denn in dem Buch? Und was hat die Kunst damit zu tun? Und sonst?

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Dietmar Dath- Feldeváye – Roman der letzt…

von Christian Bischopink Artikel-Lesezeit: ca. 2 min
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