Die drittgrößte Buchmesse im deutschsprachigen Raum lockt vom 25. bis 29. November 2026 mit einem umfangreichem Programm nach Wien. Nebst den beiden Messehallen C und D erwartet die Besuchenden Ende November im gesamten Stadtgebiet Lesungen, Diskussionsrunden und Gesprächsformate. Nach dem Besucherrekord von 72.000 Menschen 2025 werden funktionierende Konzepte konsequent ausgebaut. Dazu zählen Live-Podcasts, ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm sowie der New Adult/Romance-Bereich.

Acht Messebühnen bieten Platz für jeweils 80 bis zu 400 Personen und werden fünf Tage lang durchgängig bespielt.
Die ORF-Bühne, Die STANDARD-Bühne, die Radio Wien-Bühne und die Die Presse-Bühne sind die Hauptbühnen für literarische Bühnengespräche, Podiumsdiskussionen und Debatten. Die Donau Lounge wirft ein besonderes Spotlight auf Literatur aus Ost- und Südosteuropa, die Kinderbühne unterhält junge Buchliebhaber:innen und auf der Thalia-Bühne dreht sich fast alles um Romance, Romantasy & Co.
Auf der Buch Wien 26 bringt der Themenschwerpunkt Update Ukraine Stimmen aus Literatur, Kunst, Wissenschaft und Journalismus nach Wien und fragt nach, was sich im Land verändert hat, welche Debatten es heute prägen – und welche Erfahrungen der Ukraine auch für Europa von Bedeutung sind.
Hochkarätige Gäste aus Literatur und Wissenschaft werden an den vier Messetagen anwesend sein und für entsprechenden fachlichen Input sorgen. Die Festrede „Jeder ist jemand“ hält der Publizist, Philosoph und Jurist Michel Friedman. Darauf stellt der Literaturnobelpreisträger 2025 László Krasznahorkai seinen neuen Roman „Zsömle ist weg“ vor.
Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte, dem Aufwachsen zwischen Frittatensuppe und Ćevapčići, ihrer queeren Selbstfindung und ihrem Werdegang zu einer der wichtigsten kritischen Stimmen des deutschsprachigen Social Media verwebt Alex Stanić ihre Lebensgeschichte mit pointierter Analyse der gesellschaftlichen Entwicklungen und spricht am Donnerstag über ihr Buch „Ausländergöre“.
Mit der Edition „Politik braucht ein Gewissen“ seiner gesammelten Reden zieht Altbundespräsident Heinz Fischer die eindrucksvolle Bilanz seiner mehr als fünf Jahrzehnte umfassenden politischen Karriere und wird am Samstag auf der Hauptbühne darüber sprechen.
Bernhard Aichner bringt seine „Totenfrau“ Brünhilde Blum, mittlerweile auch als Netflix-Serie verfilmt, zurück. Am Sonntag spricht er über die Rückkehr seiner bekannten und morbiden Romanfigur.
Die bekannte österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger wäre 90 Jahr alt geworden, eine eigene Ausstellung beleuchtet das Schaffen und Wirken der Autorin. Der New Adult-Bereich wird abermals vergrößert und soll dem Andrang der jungen Leserschaft gerecht werden.
Das ist nur eine minimale Auswahl an Programmpunkten, alle Inhalte findet ihr auf der Webseite der BuchWien.
Wir werden wieder live berichten.







