Interview mit Benedict Wells zu „Vom Ende der Einsamkeit“, zur „Becks letzter Sommer“-Verfilmung und mehr (2016)

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Benedict Wells © Roger Eberhard

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Vor einigen Jahren, ein paar Monate nach der „Fast genial“-Veröffentlichung, hatte ich schon einmal die Ehre, mit Benedict Wells ein Interview zu führen (ursprünglich für das noisyNeighbours-Printmagazin, Link zur Onlineversion auf booknerds.de).

Da sich erneut eine Interviewgelegenheit bot, nämlich anlässlich seines vierten Romans „Vom Ende der Einsamkeit“, nutzte ich diese, um dem 1984 geborenen Autor wieder ein bis zwei Hände voll Fragen zu stellen, auf die er so manch überraschende Antwort parat hatte. Auch über die Verfilmung von „Becks letzter Sommer“ haben wir unter anderem ein paar Worte gewechselt. Sowieso: Langeweile kennt der Mann wohl nicht, denn es gibt offenbar stets mindestens eine Baustelle, an der Wells kreativ arbeitet.

Hallo Benedict, unser letztes Interview ist ja schon ein paar Jahre her. Bevor wir zu „Vom Ende der Einsamkeit“ kommen, ein paar rückblickende Fragen. „Becks letzter Sommer“ wurde ja nun tatsächlich verfilmt, und dann auch noch mit Deinem absoluten Wunschkandidaten, nämlich Christian Ulmen als Beck. Wie hat es sich angefühlt, als dieser Wunsch in Erfüllung ging?

Das war ein sehr surreales, schönes Gefühl. Zwei Momente werde ich dabei nie vergessen: wie ich an den Set kam und gestandene Schauspieler die Sätze sagten, die ich knapp zehn Jahre zuvor geschrieben hatte. Das war überwältigend. Ebenso die Premiere in Berlin, als ich mit Freunden und Familie ins Kino ging und wir alle gemeinsam den Film ansahen. Quasi das Ende einer Reise von der allerersten Idee bis hin zur Leinwandumsetzung. Da war ich einfach nur glücklich und dankbar, wie das alles gelaufen war.

Das impliziert, dass Du wohl zufrieden warst? Denn die zeitgenössischen deutschen Filmemacher bekleckern sich ja in der Regel nicht gerade häufig mit Ruhm…

Ja, ich bin zufrieden. Am wichtigsten war für mich, dass der Film mit Liebe und Verstand gemacht ist, und das ist er absolut. Die Bilder und die Inszenierung sind sehr schön, der Soundtrack ebenso, und die Schauspieler sind wunderbar. Rauli zum Beispiel war für mich eine Offenbarung und kommt dem Rauli, den ich beim Schreiben im Kopf hatte, beängstigend nahe. Natürlich gibt es aber auch wie immer Unterschiede zwischen Buch und Film. Im Roman etwa stirbt eine Figur, die Liebesgeschichte ist zentraler und ambivalenter, und es geht vor allem darum, dass Beck nur mittelmäßig ist und Rauli genial. Wenn Beck also am Ende zur Musik zurückkehrt, dann im fast sicheren Wissen, dass er als Künstler scheitern wird. Soll er seine Sicherheit trotzdem aufgeben? Das Buch endet ja auch acht Jahre später als der Film, als es genauso kommt, wie befürchtet. Und es geht dabei um die Frage: wer ist der glücklichere Künstler, der, der es versucht hat und gescheitert ist, oder der, der es nie probiert hat? Aber ich habe für all diese Thematiken auch 450 Seiten Platz gehabt. Ein Drehbuch dagegen hat nur luftige hundert Seiten, da ist es völlig klar, dass vieles rausfliegt. Allen, die am Film beteiligt waren, hat das Herz geblutet, als die toll gedrehten Szenen mit Raulis Eiskunstlaufen und seinen gelben Zetteln am Ende wieder rausgeschnitten werden mussten. Aber hätte man das im Film halten und die Freundschaft zwischen Rauli und Beck oder die Liebesgeschichte mit Lara so wie im Roman vertiefen wollen, dann hätte man wiederum die Reise nach Istanbul rauswerfen müssen.

Das ist wohl das Schicksal eines Autors, dessen Buch verfilmt wird. Irgendwo muss  wohl immer die Schere angesetzt werden, denn sonst würde so mancher Film selbst die Spieldauer eines Bollywood-Films überschreiten.

Ja, das ist leider unumgänglich. Bei „Fast genial“ schreibe ich diesmal ja selbst das Drehbuch, zusammen mit dem Regisseur, und momentan sind wir da sogar noch deutlich radikaler im Umgang mit der Vorlage. Doch das ist vielleicht gar nicht schlecht, denn beide Medien sind schließlich völlig unterschiedlich. Eine Szene, die im Buch funktioniert, kann im Film plötzlich langweilen. Ein einzelner Blick dafür dreißig Seiten Roman ersetzen. Es gibt ganze andere Möglichkeiten, aber auch Regeln, wenn man einen Stoff fürs Kino verfilmt. Bei „Gottes Werk & Teufels Beitrag“, einer der gelungensten Adaptionen, die ich kenne, strich John Irving im Drehbuch die vielleicht prägnanteste Figur des ganzen Romans raus. Doch im Film wurde sie kaum vermisst.

Kommen wir mal von der Verfilmung zur Vertonung: Offensichtlich scheint der Hörbuchmarkt doch ganz gut zu laufen, denn zumindest von „Becks letzter Sommer“ und von „Vom Ende der Einsamkeit“ gibt es nun Hörbuchversionen. Ulmen liest den Beck, und es steht wohl außer Frage, dass diese Wahl sehr nahe lag und auch perfekt war. War Robert Stadlober als Sprecher von „Vom Ende der Einsamkeit“ auch ein Wunsch? Oder zumindest eine gute Wahl?

Dass Christian Ulmen das Hörbuch zu „Becks letzter Sommer“ gelesen hat, war natürlich grandios und hat mich sehr gefreut. Und Robert Stadlober passt wiederum perfekt zu „Vom Ende der Einsamkeit“, eine sehr schöne Stimme. Ich habe seine Aufnahmen zu „Margos Spuren“ von John Green gehört, die haben mich total überzeugt (übrigens ein sehr zu empfehlender Roman).

Meinst Du, dass dann irgendwann auch „Spinner“ und „Fast genial“ als Hörversion erscheinen könnten? Falls ja, mit welchen Sprechern?

Benedict Wells © Benedict Wells privat

© Benedict Wells privat

Ich würde es mir wünschen, aber ich weiß es nicht. Ich sitze gerade übrigens an einem Final Cut der beiden Bücher. Bei „Spinner“ gab es immer ein paar Dinge, die ich noch mal besser machen wollte, etwa die Schilderung des Tods des Vaters und ein paar andere Sachen. Bei „Fast genial“ dagegen gab es beim Schreiben des Drehbuchs Szenen, wo ich mir dachte: die müssen eigentlich noch ins Buch rein. Es ist ein bisschen verrückt, aber ich mache das jetzt wirklich.

Interessant zu wissen – gerade, weil man die beiden Bücher ja als Leser so, wie sie sind, eigentlich als „fertig“ empfindet – ganz im Gegensatz zu dem, der sie geschrieben hat.

So ganz abgeschlossen hatte ich persönlich mit beiden nie, mit „Spinner“ nicht aus obigen Gründen, und bei „Fast genial“ allein schon nicht wegen der Drehbucharbeit in den letzten Jahren. Es ist ein persönlicher Wunsch, auf beide Romane noch einmal abschließend einen Blick zu werfen. Ich kürze natürlich nichts weg, was gut ist oder das Buch ausmacht, und würde zum Beispiel nie den übermütig-naiven Sound von „Spinner“ antasten. Aber ich habe beim Überarbeiten einen riesigen Spaß und das Gefühl, beide Bücher könnten wirklich besser werden. Wenn der Verlag und ein paar Testleser, die die alten Versionen mochten, das ebenso sehen, wird es einen Final Cut geben.

Widmen wir uns deinem neuesten Kind „Vom Ende der Einsamkeit“. Was gab Dir den Impuls, dieses Werk zu schreiben?

Die Themen des Romans, Einsamkeit, Veränderung und Verlust, sind meine Themen, wenn auch anders erlebt. Und nach den ersten drei Büchern hatte ich das Gefühl, jetzt war die Zeit reif, so eine Geschichte zu schreiben. Ich wollte mich als Autor auch einfach verändern. Bücher wie „Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro haben mich dazu inspiriert, etwas Neues zu versuchen und mich zu trauen, diese Geschichte zu erzählen.

Wie lange hast Du eigentlich an diesem Buch gearbeitet?

Am Ende waren es sieben Jahre.

Liest man es, fragt man sich: Woher holt ein eigentlich noch recht junger Mensch wie Du so viel Lebenserfahrung? Zumindest geht es mir so. Oder ist es eher eine Frage der Beobachtungsgabe und der Empathie, und die Inspirationen und inhaltlichen Grundgerüste kommen eher hierdurch?

Vielen Dank. Und ich glaube, Beobachtungsgabe und Empathie sind sehr wichtig. Nicht nur beim Schreiben, aber gerade da helfen sie sehr. Ich versuche oft, mich in andere Menschen hineinzuversetzen, zu verstehen, wieso sie so handeln und reden, wie sie es tun. Egal ob gleichaltrige oder ältere. Das kommt mir sicher beim Schreiben zugute. Dass es dann aber für manche Leser so gut funktioniert wie für dich, freut mich natürlich sehr.

Hattest Du bei diesem Buch bestimmte Ziele außer jenem logischem, dass das Resultat eine spannende, ergreifende und gut lesbare Story ist?

Ich wollte den mir sehr wichtigen Themen des Buches gerecht werden. Und dass jemand, der ähnliches erlebt hat wie die Charaktere im Buch, sich verstanden fühlt und sich denkt: ich bin nicht allein. Vor allem aber wollte ich den Leser trotz allem mit einem Gefühl von Hoffnung zurücklassen.

So ganz kann ich das eingangs angeschnittene Thema Film noch nicht ruhen lassen, denn mir spukte bereits gen Mitte des neuen Buches die Idee einer Miniserie durch den Kopf. Was wäre Deine Meinung dazu?

Benedict Wells © Benedict Wells privat

© Cristal Gomez

Ich wäre für alles offen. Aber nachdem ich bei „Becks letzter Sommer“ nicht beteiligt, aber nah dran war, und bei „Fast genial“ nun direkt involviert bin, würde ich mich diesmal komplett rausnehmen. Ich habe so viel Zeit mit dem Roman verbracht, so viel davon mit mir herumgetragen, dass ich mir nicht vorstellen kann, da weitere Jahre an einem Drehbuch zu sitzen oder Szenen zu diskutieren. Es wäre auch sicher keine leichte Verfilmung, da sich die Handlung über mehrere Jahrzehnte erstreckt, also mal schauen, ob es überhaupt Interessenten gibt. Schön wäre, wenn jemand das Buch liest und sagt: Ich habe eine starke Vision für die Geschichte und mache da was ganz eigenes draus.

Warten wir es einfach mal ab. Eigeninterpretationen eines Romans können ja durchaus auch überraschend gute Ergebnisse liefern. Man nehme nur mal Boris Vians „Der Schaum der Tage“ als Beispiel. Den Film schaute ich zuerst, jetzt erst lese ich die Romanvorlage – beides aufregend anders und gleichermaßen gut. Kreativität kann viel bewirken.

Großartige Beispiele sind für mich noch „There Will Be Blood“, wo auf weite Teile des Romans verzichtet wurde, aber auch „Big Fish“, „Sideways“ und „Silver Linings“. Nicht bei allen habe ich die Vorlage gelesen, aber ich habe gehört, dass die Verfilmungen teils stark davon abweichen. Das würde mir also nichts ausmachen, wichtig wäre nur, dass die Umsetzung kreativ ist.

A propos Kreativität: Was tut man, wenn man – ganz gleich, ob für ein aktuell entstehendes Werk oder für ein neues – eine Idee hat und nicht die Gelegenheit hat, sie sofort festzuhalten? Immer etwas zum Notieren in der Tasche?

Ja, man vergisst sonst leider sehr viel. Nicht elementare Szenen, aber gerade Kleinigkeiten.

Ohnehin ist es immer ganz spannend, zu wissen, wie der ein oder andere Autor arbeitet. Wie läuft das bei Dir ab? Entsteht alles im Kopf und fließt dann aus Dir? Legst Du Mindmaps an? Diagramme?

Nein, das meiste ist im Kopf. Ich versuche, bevor ich anfange, gedanklich ein vages Gerüst zu zimmern, also Anfang, Mittelpunkt, Ende, dazu ein paar prägnante Ideen für Szenen zwischendrin. Und dann lasse ich mich beim Schreiben oft überraschen, was noch dazu kommt und was nicht funktioniert. Manchmal werfe ich eine Figur wieder raus oder biege mittendrin ganz anders ab, als gedacht. In etwa so, wie wenn man eine Reise quer durch Amerika plant, von New York nach Los Angeles. Und man denkt sich vorher: Ich will auf dem Weg unbedingt noch nach Las Vegas, zum Grand Canyon und nach Chicago. Und dann merkt man unterwegs: Las Vegas ist gar nicht so toll, da bleibe ich nur eine Nacht, und Chicago interessiert mich plötzlich gar nicht mehr, da fahr ich gleich drum herum, aber dafür bleibe ich unerwartet mehrere Wochen in einem Kaff in Kalifornien, weil es mir da so gut gefällt und ich da neue Leute kennengelernt habe. Man fährt dann also trotzdem noch von der Ostküste zur Westküste, die groben Punkte stimmen, aber die Fahrt wird oft ganz anders als erwartet. Und so ist es bei mir meistens beim Schreiben.

Dein Fahrstil beim Schreiben, wie ist der denn so? Bist Du eher der disziplinierte und organisierte Schreiber mit klaren Rastzeiten? Oder bist du da eher chaotisch und hast auch mal ein paar Tage Leerlauf, bloß um dann wieder zwei Tage am Stück durchzufahren (im Sinne von schreiben)?

Unbedingt letzteres.

Stichwort abweichende Routen: Kannst Du Dir eigentlich vorstellen, auch mal in andere Genres hineinzuschnuppern? Sachbuch, Krimi, Science-Fiction, Humor, eben etwas, was im Hinblick auf Deine bisherige Bibliographie, komplett aus der Reihe tanzt?

Benedict Wells © Cristal Gomez

© Cristal Gomez

Ja, das wird in den nächsten Jahren sogar eher die Regel werden. „Vom Ende der Einsamkeit“ markiert für mich eine Art Ende des bisherigen Wegs. Jetzt möchte ich als Autor einfach Spaß haben und Ideen ausprobieren, die mir schon lange im Kopf herumschwirren. Denn so sehr ich Schriftsteller wie Ishiguro, Fitzgerald oder Irving liebe, so sehr mag ich auch Geschichten wie „Breakfast Club“ und „Eine wie Alaska“. Aber auch Bücher wie „Krabat“ und die „Harry Potter“-Reihe. Ich freue mich jedenfalls sehr, mich auf diese unterschiedlichen Projekte stürzen zu können, mal schauen, was dabei rauskommt.

Dass Du kein Freund der e-Books bist, wurde ja in unserem letzten Interview bereits sehr klar. Wie sieht es generell aus hinsichtlich neuer Medien: Wird auf dem Tablet schon mal Netflix geschaut oder am Smartphone gedaddelt? Oder ist das Handy nur zum Telefonieren und zum Fernsehen lediglich das TV-Gerät da? Wie konsumierst Du Medien?

Ich habe mein Handy oft tagelang nicht an. Das benutze ich wirklich nur zum Telefonieren oder auf Lesereisen für die Bahn-App und Bundesliga-Ergebnisse. Tablet hab ich keines, ich schaue Filme und Serien auf dem Laptop, und nur wenn Freunde da sind auf dem Fernseher.

Du lebtest ja in Berlin, dann in Barcelona, dann bist Du nach Berlin zurückgekehrt, und nun, als wir zuletzt miteinander geschrieben hatten, warst Du gerade wieder für einige Wochen in Barcelona. Brauchst Du diese Ortswechsel?

Ja, vielleicht. Aber eigentlich lebe ich nur noch in Berlin. Allerdings war mein altes WG-Zimmer in Barcelona überraschend für den Winter freigeworden, und da in Berlin gerade die sibirischen Winde im Anflug waren, habe ich diese Gelegenheit gern wahrgenommen. Das wäre ja auch das Schönste: jeden Winter nach Spanien kommen. Aber dafür muss ich ein paar Bücher mehr verkaufen.

Benedict, ich danke Dir vielmals für Deine Zeit. Wie beim letzten Interview gehören die letzten Worte Dir. Lebensweisheiten? Musik-/Buch-/Filmtipps? Irgend etwas, was Du schon immer mal sagen wolltest?

Chris, ich danke dir für die schönen Fragen. Und gern, hier wie beim letzten Mal wieder drei Empfehlungen.

Film: „Whiplash“

Buch: „Stoner“ von John Williams

Album: „Lost In The Dream“ von The War On Drugs

Auch sehr lesens- und sehenswert:
Sophie Weigands Interviewreihe „Bitte übernehmen Sie!“ auf Literaturen

Lesung im Lovelybooks.de-Hauptquartier in München vom 25.02.2016

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Über den Autor

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Chris‘ Nerd-Schreibtisch

Gebürtiger Mannheimer. Jahrgang 1974. Seine Frau hält es seit 2001 mit ihm aus. Besessen von Büchern, Serien, Hörbüchern, Computerkram, Kaffee und Königsberger Klopsen. Meidet belanglosen Smalltalk und schätzt tiefgründige Gespräche. Nachteule. Freundlicher Teilzeitselektivmisanthrop.

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von Chris Popp Artikel-Lesezeit: ca. 10 min
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