© Universal Pictures

Ein weiterer Kinobesuch fand mit meinen zwei Töchtern statt. “Spirit: Wild und ungezähmt” stand auf der Tagesordnung. Während “Spirit – Der wilde Mustang” bereits 2002 erschienen ist, erfreute sich das Pferde-Franchise spätestens seit der Animationsserie aus 2017 “Spirit: wild und frei” großer Beliebtheit. Folgerichtig entschied sich DreamWorks einen nachmittagsfüllenden Film zu produzieren. Dieser wurde nun hierzulande veröffentlicht und erfreute sich eines prall gefüllten Kinosaals (wenngleich der Erwachsenenanteil überschaubar war).

Lucky ist ein aufgewecktes Mädchen, welches bei ihrer Tante Cora und ihrem Großvater an der Ostküste aufwächst. Die vielen Regeln gefallen ihr jedoch gar nicht und daher spielt sie am laufenden Band Streiche. Irgendwann wurde es Prescott Senior zu viel und schickt sowohl Lucky als auch Cora in die Prärie, konkret in das Städtchen Miradero. Dort wohnt auch Luckys verschrobener Vater Jim. Das Konzept der alleinerziehenden Väter war damals noch nicht so populär. Bei der Anreise erblickte Lucky eine Herde Wildpferde – ihr könnt euch vorstellen auf was das hinausläuft.

Lucky begegnet Spirit auf einer Zugfahrt.

Der Film ist in etwa ein Reboot der Auftaktepisode der Animationsserie, welche in etwa auch den Stil dieser aufgreift. Zwar sind Menschen und Tiere relativ einfach gehalten, die Landschaftsszenen wissen allerdings zu überzeugen. Von der Geschichte darf man sich keine großen (Pferde-) Sprünge erwarten, ist aber dann doch etwas besser ausgearbeitet als vergleichbare Barbie-Filme.

Banditen wollen Spirit und die restlichen Wildpferde fangen, zähmen und weiterverkaufen. Lucky samt ihren beiden neuen Freundinnen Abigail und Pru machen sich auf, um dies zu verhindern. Natürlich gibt es dementsprechend einige Aufgaben zu erfüllen, wo vor allem der Zusammenhalt der drei jungen Mädchen im Vordergrund steht. Der Hinweis, dass Wildpferde für das Ökosystem von Bedeutung sind, wird kindgerecht transportiert.

Die drei Freundinnen Lucky, Pru und Abigail wollen die Banditen aufhalten.

Letztlich wird es dennoch ein Happy End geben, mit einer dann doch vielleicht überraschenden Wendung.

Fazit: “Spirit – Wild und ungezähmt” ist ein unterhaltsamer Familienfilm, welcher sowohl für Fans als auch für Neueinsteiger geeignet ist. 

  • Titel: Spirit – Frei und ungezähmt
  • Originaltitel: Spirit Untamed
  • Produktionsland und -jahr: USA 2021
  • Genre: Animation, Familie
  • Erschienen: 22.07.2021
  • Label: Universal Pictures
  • Spielzeit: 88 Minuten
  • Stimmen im Original:
    Isabela Merced (Lucky Prescott)
    Marsai Martin (Prudence Granger)
    Mckenna Grace (Abigail Stone)
  • Regie: Elain Bogan
  • Drehbuch: Aury Wallington
    Kristin Hahn
  • FSK: 0
  • Sonstige Informationen:
    Filmseite
    Szenenfotos: © Universal Pictures


Wertung: 11/15 dpt


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