Ob Roulette, Poker oder Blackjack – in fast jedem Spielbereich gibt es bewundernswerte Talente, die stets das Glück auf ihrer Seite haben. Aber ist es wirklich immer nur Glück, oder steckt auch eine Strategie dahinter? Gespielt wird schon seit Jahrzehnten, wie die Entstehung der staatlichen Lotterie zeigt. Aber seither haben sich mehr und mehr Experten hervorgetan und einige von ihnen geben ihre wertvollsten Tipps mit Zocker-Büchern an interessierte Leser*innen weiter.Roter Schriftzug Casino

John Scarne mit seinem Leitfaden zum Glücksspiels

Er gilt als der größte Glücksspielexperte aller Zeiten und das, obwohl er selbst gar nicht spielt. John Scarne ist eine Koryphäe, der sich seinen Lebensunterhalt mit Kartentricks und anderen Zaubereien verdiente. Mit seinem Leitfaden, der für Freunde von Online-Casinos wie BingBong ebenso interessant ist, wie für Besucher von klassischen Spielbanken, beleuchtet er nicht nur die offiziellen Regeln im Spiel, sondern auch Gewinnwahrscheinlichkeiten und Gewinnchancen. Er hat sich dabei auf zahlreiche Ereignisse fokussiert, von Sportwetten über Poker, bis hin zu Blackjack – ein umfangreicher Einblick, der ins Bücherregal eines jeden Gamblers gehört.

Das Super System von Doyle Brunson

Doyle Brunson gilt als Legende und hat mit seinen Erfolgen am Pokertisch weltweit für Furore gesorgt. Mehrmals war er Teilnehmer der legendären World Series of Poker und nahm den Gewinn mit nach Hause. Für alle Poker-Spieler ist das Super System ein Muss, denn es wird nicht umsonst als die Bibel des Pokers bezeichnet. Für professionelle Spieler oder jene, die einmal professionell spielen möchten, beinhaltet der Leitfaden nicht nur zahlreiche Anregungen für die Optimierung des Spiels, sondern auch eine Erklärung, warum es beim Pokern mehr braucht als Glück. Sowohl für Stud Poker als auch für No Limits und Texas Hold´em werden wertvolle Tipps gegeben.

Edward O. Thorp – das Mathegenie mit Beat the Dealer

Edward O. Thorp ist ein Meister er höheren Mathematik. Er gilt als Gottvater des Kartenzählens und im Film Blackjack 21 wird immer wieder Bezug auf den hochintelligenten Mann genommen, ohne ihn dabei zu erwähnen. Mit Beat the Dealer hat er im Jahr 1962 ein Buch auf den Markt gebracht, was heute ebenso wichtig ist, wie damals. Mit diesem mathematischen Leitfaden gelang es ihm nachzuweisen, dass der Hausvorteil des Dealers beim Blackjack durch simples Kartenzählen umgangen werden kann. Amateure und Profis nutzen diesen Ratgeber, um ihr Spiel am Blackjack-Tisch zu optimieren. Mit wichtigen Diagrammen und einer allgemein verständlichen Sprache ist das Buch ein solider Ratgeber für jeden, der sich der Magie des Kartenspiels hingeben möchte.

M. Shackleford mit Gambling 102 – ein Buch für Strategen

Glücksspiel wird häufig als reiner Zufall bezeichnet, doch mit Gambling 102 möchte M. Shackleford das Gegenteil beweisen. Bis ins kleinste Detail analysiert der Autor mit Hilfe von Computersimulationen die Gewinnchancen beim Glücksspiel und gibt dabei exakte Erklärungen, die auch für Laien gut verständlich sind. Ob Nerd oder absoluter Neuling auf dem Gebiet, die einfach gehaltenen Kapitel sind so formuliert, dass sie aufgrund der analytischen Berechnungen sofort schlüssig wirken und das eigene Spiel positiv beeinflussen können.

Ian Anderson lässt die Tische in Vegas brennen

Burning the Tables heißt das Buch von Ian Anderson, was sich fast ausschließlich mit Blackjack beschäftigt. Tipps für das Livespiel am Tisch sollen dafür sorgen, nicht nur einen besseren Überblick über die Gewinnchancen zu erhalten, sondern auch Emotionen zu vermeiden. Darüber hinaus beleuchtet Anderson das generelle erhalten von Gästen im Casino und gibt wertvolle Tipps dahingehend, wie sich Besucher in Las Vegas und überall auf der Welt im Glücksspiel-Etablissement zu verhalten haben. Sein harmonischer Schreibstil geht direkt ins Blut und damit ist dem Autor ein Werk gelungen, was trotz aller Anleitungen und Statistiken nicht langweilig und trocken, sondern spannend und unterhaltsam erscheint.


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