2025 war ein sehr ausgefülltes Jahr, weshalb ich meiner großen Leidenschaft, Bücher lesen und rezensieren, nicht so nachgehen konnte, wie ich wollte. Im kommenden Jahr wird dies hoffentlich wieder anders sein, zumal es sich, nebenbei bemerkt, um ein gerades Jahr handelt, mit denen ich immer gute Erfahrungen gemacht habe.
Allerdings muss ich zugeben, dass 2025 trotz ungerader Jahreszahl für mich persönlich recht gut verlaufen ist, was auch mein Rückblick auf meine medialen Jahreshighlights bestätigte.
Im Bereich der Musik haben mir Selena Gomez und Benny Blanco mit den romantischen und melodiösen Klängen ihres „I Said I Love You First“ sehr zugesagt.
Etwas peppigere Töne schlug Nina Chubas „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ an, welches mitsingtaugliche Songs und welche zum stillen Zuhören in sich vereint.
Eine echte Neuentdeckung war Olivia Dean, eine Soulsängerin, die mich zum einen rein als Künstlerin und zum anderen mit ihrem neuen Album „The Art of Loving“ begeisterte.
Zu Beginn des Jahres lief der von mir lang ersehnte Film „Nosferatu“ im Kino an. Hier weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll: Die Bilder, die Kameraperspektiven, die Musik, die schauspielerische Leistung – ich war sehr beeindruckt und zugegebenermaßen sehr empört über meinen Sitznachbar im Kino, der den Film nach bereits zwanzig Minuten als „schlechtesten Film, den er je gesehen habe“ betitelte. Sicher, dass Geschmäcker verschieden sind, sollte jedem bewusst sein. Dass aber auch nicht jeder, der soeben Geld für ein leider nicht ganz so günstiges Kinoticket ausgegeben hat, von seinem genervten Sitznachbar mit TikTok-Videos beschallert werden möchte, sollte allerdings ebenso klar sein.
Ebenfalls zu Beginn des Jahres lief „Die drei ??? und der Karpatenhund“ über die Kinoleinwand, eine meiner Meinung nach wirklich gelungene Umsetzung des beliebten Buch- und Hörspieluniversums.
Herzerwärmend war „Paddington in Peru“, dritter Teil der liebevoll gestalteten Filmreihe um den süßen Bären mit Vorliebe für Orangenmarmelade.
Seit Art The Clown in den „Terrifier“-Filmen und auf der Kinoleinwand sein Unwesen treibt, scheint er für viele das Nonplusultra des Horrors zu sein. Für meine Persona, die zwar eine Vorliebe für Horror und Grusel hat, deren Magen bei Filmen wie Terrifier jedoch streikt, war „Clown in a Cornfield“ eine gute Alternative. Kritikenmäßig nicht ganz so gut besprochen, dafür deutlich weniger brutal und kürzer, war er für mich ein wirklich unterhaltsamer Kinospaß.
In der Bücherwelt beeindruckte mich vor allem „Lina Morgenstern“ von Gerhard J. Rekel, welches ich auch hier bei Booknerds rezensiert habe.
„The Ending“ von Iain Reid gefiel mir ob seiner Spannung, düster gezeichneten Stimmung und der ungewöhnlichen Erzählweise.
C. J. Cookes „Der Geisterwald“ war zwar an manchen Stellen etwas langatmig und klischeehaft, wartete dafür aber mit einer stilistisch tollen Erzählweise, beeindruckend-schauerlichen Schilderungen von Natur und Mythen und vor allem mit einer tragischen, gruseligen und zum Nachdenken anregenden Geschichte auf.
Mein absolutes Lieblingsbuch des Jahres ist jedoch „Hase und Ich“ von Chloe Dalton. Die Geschichte über die herzerwärmende Freundschaft zwischen den beiden titelgebenden Protagonisten und die vielen interessanten Fakten über das Leben der geheimnisvollen Feldhasen haben mir abwechselnd ein Lächeln und das ein oder andere Tränchen der Rührung ins Gesicht gezaubert. Wer Lust auf eine Geschichte aus dem echten Leben hat, die zwar die ganz normalen Sorgen des Alltags beinhaltet, sich aber nicht zu sehr auf diese konzentriert und auch die schönen Seiten des Lebens hervorhebt, der ist mit dieser Lektüre bestens bedient.
Mit diesem friedlichen Rückblick verabschiede ich mich ins neue Jahr und wünsche allen Lesern und Redakteuren, dass 2026 ihnen viele schöne Erlebnisse, sowohl im Alltag als auch im Bereich der Hobbys, bescheren wird.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen!
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liebe Anna, deine Beiträge und Rezensionen lese ich mit großem Interesse und auch Hochachtung bezüglich deiner ausgefeilten Ausdrucksweise.
Nach diesem schlimmen, unruhigen und schwierigen Jahr 2025 , ein Rückblick,der doch ein gutes Gefühl hinterlässt. Danke Anna 👏 und Deine musikalischen, cineastischen und literarischen Erfahrungen sind gute Tipps 👍. Winfried