Der Jahresrückblick 2021 von Frederike Gartzky

Frederike Gartzky

Das Jahr 2021 war ein komisches. Das zweite Pandemie-Jahr, in dem man sich ein bisschen an den Zustand gewöhnt hat, aber andererseits auch wieder so gar nicht. Ein Jahr in dem, mir zumindest, so langsam der lange Atem ausgeht.
Das Gute war, ich hatte viel Zeit zu lesen. Hier ein chronologischer Überblick über die besten Bücher, die ich 2021 gelesen habe.

Mai Thi Nguyen-Kim – Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit
Das beste Sachbuch, das ich dieses Jahr lesen durfte und ein Beispiel dafür, wie ich mir guten Wissenschaftsjournalismus vorstelle. Meine Rezension bei booknerds.de findet ihr hier.


Maja Göpel – Unsere Welt neu denken
Ein weiteres gutes Sachbuch, diesmal über den Klimawandel und wie unser
Wirtschaftssystem damit zusammenhängt. Genauer gesagt: Warum es so nicht weitergehen
kann.


Haruki Murakami – Der Elefant verschwindet
Eine Kurzgeschichtensammlung von Murakami, in der mir, wie das bei solchen Sammlungen
oft ist, manche mehr als andere gefallen haben. Besonders gut fand ich “Schlaf” und die
namensgebende Geschichte “Der Elefant verschwindet”.


Mieko Kawakami – Breasts and Eggs
Ein Buch über die körperliche Selbstbestimmung zweier Frauen in Japan, geschrieben aus
der Perspektive von Natsuko, einer jungen Autorin in Tokio. Ihre Schwester will unbedingt
eine Brust-OP, was bei Natsuko nicht unbedingt auf Verständnis stößt. Natsuko selbst hegt
einen Kinderwunsch. Aber kann sie sich den erfüllen, ohne Mann und ohne den Wunsch,
überhaupt Sex zu haben?


George Orwell – Down and Out in Paris and London
George Orwells Erlebnisbericht über seine Zeit um das Jahr 1929 in Paris und London, die
er in Armut verbringt. Ein Thema, über das man wahrscheinlich selten so ehrlich und
deutlich etwas liest.


Kazuo Ishiguro – Was vom Tage übrig blieb
Sehr charmant und britisch ist dieses Buch von Kazuo Ishiguro über einen Butler, der,
angestoßen durch eine Reise zu einer alten Freundin, sein Leben Revue passieren lässt.


Philip K. Dick – Do Androids dream of electric sheep?
Ein Science Fiction Klassiker und die Grundlage für den Film “Blade Runner”. Was macht
einen Menschen zu einem Menschen? Und was unterscheidet ihn von den immer
intelligenter werdenden Androiden?


Schreibe einen Kommentar

Hinweis: Mit dem Absenden deines Kommentars werden Benutzername, E-Mail-Adresse sowie zur Vermeidung von Missbrauch für 7 Tage die dazugehörige IP-Adresse, die deinem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, in unserer Datenbank gespeichert. E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Du hast die Option, Kommentare für diesen Beitrag per E-Mail zu abonnieren - in diesem Fall erhältst du eine E-Mail, in der du das Abonnement bestätigen kannst. Mehr Informationen finden sich in unserer Datenschutzerklärung.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Beiträge

Du möchtest nichts mehr verpassen?
Abonniere unseren Newsletter!

Total
0
Share