Das Buch „The Knock Out Contract“ von Stefanie Santer hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist eine Mischung aus Sports Romance, Fake Dating und College-Romanze. Besonders die humorvollen Dialoge und die Entwicklung der Beziehung zwischen den Hauptfiguren haben mir gefallen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lainey. Sie studiert Medizin und möchte auf keinen Fall allein auf die glamouröse Hochzeit ihrer Stiefschwester gehen, weil ihre Mutter dort wieder versuchen würde, sie zu verkuppeln. Deshalb sucht sie ein Fake Date. Ausgerechnet Parker Westfield, der berüchtigte College-Box-Champion und Bad Boy des Campus, kommt dafür infrage. Eigentlich wollte Lainey ihn nach einer unangenehmen Begegnung im Krankenhaus nie wiedersehen, doch sie geht einen Vertrag mit ihm ein: Parker begleitet sie zur Hochzeit und spielt ihren Freund.
Anfangs können sich die beiden kaum ausstehen. Lainey hält Parker für arrogant und unzuverlässig, während Parker sich von ihrer schlagfertigen Art herausgefordert fühlt. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr merkt Lainey, dass hinter seinem Bad-Boy-Image ein liebevoller und fürsorglicher Mensch steckt. Besonders auf der Hochzeit verbringen sie viel Zeit zusammen und ihre Gefühle werden immer stärker. Bald verschwimmen die Grenzen zwischen dem, was nur gespielt ist, und dem, was echt ist. Selbst der Fake-Dating-Vertrag kann sie nicht mehr davon abhalten, ihre eigenen Regeln zu brechen.
Mir hat besonders gefallen, dass die Geschichte nicht nur von Liebe handelt, sondern auch von Familie, Vorurteilen und Selbstzweifeln. Lainey steht oft unter Druck, weil ihre Familie hohe Erwartungen an sie hat. Trotzdem versucht sie immer, ihren eigenen Weg zu gehen. Ich fand sie sehr sympathisch, weil sie klug, humorvoll und selbstbewusst ist, aber auch Fehler macht und manchmal unsicher ist.
Parker hat mir ebenfalls gut gefallen. Obwohl er am Anfang wie der typische Bad Boy wirkt, zeigt er im Laufe der Geschichte eine ganz andere Seite. Er ist aufmerksam, loyal und setzt sich für die Menschen ein, die ihm wichtig sind. Besonders schön fand ich, wie er Lainey immer wieder unterstützt und ihr Mut macht. Die Chemie zwischen den beiden war für mich einer der größten Pluspunkte des Buches.
Ein Satz, der die Geschichte für mich gut beschreibt, lautet:
„Bald verschwimmen alle Grenzen und nicht einmal der Fake-Dating-Vertrag kann Lainey noch davon abhalten, ihre eigenen Regeln zu brechen.“
Ich finde, dieses Zitat zeigt sehr gut, worum es in dem Buch geht: Aus einem einfachen Vertrag wird langsam etwas Echtes, und beide müssen sich fragen, ob sie bereit sind, ihre Gefühle zuzulassen.
Auch dieses Zitat aus der Beschreibung finde ich passend:
„Ein Wochenende mit dem Bad Boy des Campus, und ihre Familie wird froh sein, wenn sie wieder Single ist.“
Das klingt zunächst lustig, zeigt aber auch, wie unterschiedlich Lainey und Parker sind und wie viele Vorurteile beide überwinden müssen.
Insgesamt hat mir „The Knock Out Contract“ gut gefallen. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und bietet eine schöne Mischung aus Romantik, Humor und Emotionen. Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe und mehr Überraschungen gewünscht. Einige Wendungen waren für mich vorhersehbar und das Thema Boxen hätte noch etwas stärker im Mittelpunkt stehen können. Trotzdem hatte ich viel Spaß beim Lesen und würde das Buch allen empfehlen, die Fake Dating und College-Romance mögen.
- Autor: Stefanie Santner
- Titel: The Knock Out Contract
- Teil/Band der Reihe: Terms of Attraction, Band 1
- Verlag: Moon Notes / Oetinger
- Erschienen: 03/2026
- Einband: Softcover
- Seiten: 416
- ISBN: 978-3-96976-091-8
- Sonstige Informationen:

Wertung: 8/15 dpt







