Hinter dem 11. Kläppchen – oder „Türchen“, wie man im mitteldeutschen Raum sagt – versteckt sich eines meiner Fundstücke aus diesem Jahr: „Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild“ von Margaret Forster. Das Buch selbst ist schon etwas älter und „Fundstück“ ist hier ganz wörtlich zu nehmen: Ich habe es mir aus einer Leipziger Bücherkiste genommen, gelesen und schicke es nun wieder auf die Reise.
Für Kunstliebhaber*innen und Fans von Handlungen, die sich über mehrere Generationen erstrecken
Im Zentrum des Romans steht ein Gemälde: unscheinbar, von vielen verkannt und doch sind manche Betrachterinnen davon auf eine Art berührt, die schwer zu erklären ist. Das Bild ist das Stillleben einer Künstlerin, die es verschenkt. Es zeigt die Ecke eines Zimmers und einen Tisch mit einem Strauß Primeln. Gemalt um 1907. Das Bild geht verloren und taucht in den einzelnen Handlungssträngen immer wieder auf. Erzählt werden verschiedene Biografien von sechs Frauen, die mehr oder weniger etwas mit Kunst zu tun haben: Manchmal alltägliche Schicksale, manchmal außergewöhnliche Umstände. Beim Lesen taucht man ein in die Welt von Rodin oder wohnt einem banalen Erbschaftsstreit bei. Langweilig wird das Buch jedenfalls nie und besonders Leser*innen, die sich ein bisschen für Kunstgeschichte interessieren, werden begeistert sein. Besonders gefallen hat mir auch, wie subtil die einzelnen Handlungsebenen miteinander verwoben werden.
Das Buch aus der Hand zu geben, fällt mir nicht ganz leicht – aber es geht darin so viel um das Reisen und Weitergeben von Erlebnissen sowie um das Teilen von Gefühlen, dass es wohl so sein muss: Die nächste Leserin soll ebenfalls ihre Freude an der Lektüre haben.
Gewinnspielfrage
Warum geht ihr gern ins Museum?
Ich freue mich über eure Antworten, die ihr unterhalb dieses Beitrag als Kommentar hinterlassen könnt. Richtig oder falsch gibt es diesmal nicht. 🙂
Das Gewinnspiel für „Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild“ endet heute um 19:30 Uhr und spätestens am Folgetag wird ausgelost, wer das Buch gewonnen hat. Ich werde die Person dann per E-Mail benachrichtigen.
Hier findet ihr noch einmal den Ankündigungsbeitrag zum Gewinnspiel mit dem „Kleingedruckten“.
Viel Spaß mit dem Gewinnspiel und viel Glück!
Eure Sarah aus dem Booknerds-Team










Ich gehe gern ins Museum, weil ich dort für einen Moment aus dem Alltag rauskomme und etwas Neues entdecke – Kunst inspiriert mich jedes Mal aufs Neue.
Weil ich Kunst interessant finde 🙂
ich glaube von Geschichte und Wissenschaft kann man immer etwas lernen und meist ist es auch spannend
zum Zeitvertreib
Weil ich mich für Geschichte interessiere und es liebe mir wunderschöne, alte Gemälde anzuschauen
Wegen der Geschichten die hinter den Ausstellungsstücke stehen.
Weil mich Kunst interessiert…
Ich gehe gern ins Museum, weil ich sehr gern Neues erfahre (bzw. in manchen Fällen eher „neues Altes“) und weil ich die meistens ruhige Umgebung schätze 😊
Liebe Laura, herzlichen Glückwunsch: Der Zufallsgenerator hat dich ausgewählt! 🙂 Unter alle den Kommentaren bist du diejenige, die sich über das Buch freuen darf. Ich schreibe dir gleiche eine E-Mail mit den weiteren Informationen. Danke an alle anderen fürs Mitmachen, ich habe mich sehr über die zahlreichen Gründe, die für einen Museumsbesuch sprechen, gefreut.
weil ich mich gerne für Geschichte von früh bis jetzt interessiere
schöne alte Gemälde anschauen
Um mich weiterzubilden und mir andere Welten zu erschließen
Ich finde Museumsbesuche entspannend. Ähnlich wie bei einem guten Buch kann man darin so richtig in einer anderen Welt versinken.
Weil es auf mich beruhigend und entspannend wirkt
Um der Vergangenheit ein Stück näher zu sein.
Einerseits bieten mir Museen viel Entspannung. Andererseits führen mir die ausgestellten Stücke vor Augen, zu welchen Meisterleistungen die Menscheit fähig sein kann, welches Talent und Visionen Menschen hatten und haben.
Um es mit Worten von Churchill zu sagen: „Lernen ist die einzige Sache, die der Verstand nie müde wird, nie fürchtet und nie bereut.“
Und wo könnte man besser lernen und seinen Horizont erweitern, als in Museen? Wir sind mehrmals jährlich in diversen Museen auf Besuch – durch den Sohnemann momentan eher Naturkunde-Fokus und weniger Kunst…
Weil es dort DInge gibt die man sonst nirgends zu Gesicht bekommt
Ich bin einfach fasziniert, was andere Menschen entstehen lassen und was wiederum andere Menschen hinein interpretieren oder darin sehen
In Museum kann ich die Vergangenheit hautnah erleben und u.a. mir vorstellen, wie so manche Epoche war.
Ja, wir gehen sehr gerne in Museen und sind interessiert am „vorherigen“ Leben.
Um meine Neugierde zu befriedigen, gehe ich gerne in Museum
weil ich das liebe.
Das ist einfach Eintauchen in eine andere Welt.
Museen sind interessant und man kann schlechtes Wetter überbrücken
erfreue mich gerne an Kunstwerken
Um Dinge aus einem neuen Blickwinkel betrachten zu können 🙂
Um immer wieder neue Ausstellungsstücke zu bestaunen
In Museen findet man zuweilen Trost in Bildern, in der Schönheit, in der Ruhe, wenn es nicht so überlaufene Museen sind. LG
um mich weiterzubilden, man lernt ja nie aus!
Ich mag Ausstellungen zu Literatur und Büchern, um Neues zu entdecken !
um schöne Kunstwerke anzuschauen
Weil es mich enspannt und ich gerne mir Sachen angucke
LG
Ich liebe antike Gegenstände und wir gehen einmal monatlich zu einer Veranstaltung, wo alles mögliche aus früheren Zeiten gezeigt wird. Immer zu einem anderen Thema.
Hallo und guten Tag Eva,
also ich mache gerne Städte-Reisen in Deutschland und da gehört einfach ein Museumsbesuch in der jeweiligen Stadt dazu.
Kleines Beispiel in Nörtlingen haben wir uns heuer im Museum „Mondgestein“ angeschaut…..gibt es nur in Nörtlingen !!
Ist auch die Geburtsstadt von Gerd Müller.
LG..Karin..
Ich mag die Atmosphäre in Museen, auch mag ich es wenn es nicht zum vollgestopft ist. Museen vermitteln und zeigen Dinge die mir im Alltag nicht auffallen
Ich finde einen Museumsbesuch sehr bereichernd und oftmals auch entspannend (kommt auf das Museum an)
weil es Wissen erlebbar macht
weil es ein entspannendes Erlebnis bietet
Ich gehe ÜBERHAUPT nicht gern ins Museum, aber beim Louvre oder den Uffizien würde ich eine Ausnahme machen und vermutlich vor Ehrfurcht niederknien.
Warm und trocken. Und immer interessant.
Weil mich das an meine Kindheit und die Wochenendausflüge mit Papa erinnert.
da gibt es viele gründe: erstmal natürlich wegen der kunst (v.a. darstellende), dann um abzuschalten, um etwas für mich ganz alleine zu tun, um in gedanken zu versinken und auch um in die architektur der museen selbst einzutauchen. und manchmal auch, um meinen kindern einen einblick in etwas zu verschaffen, das sie in der schule so nicht lernen.
Museumsbesuche finde ich immer sehr inspirierend, aufregend und auch geistig sehr anregend. es ist eine wunderbare Auszeit vom Alltag und manchmal wirklich eine richtige Oase.
Ich lerne immer wieder gerne dazu und wo geht das besser als in einem Museum? Zum Glück ist meine jüngere Tochter auch etwas nerdy und besucht auch gerne Museen.
Wir waren erst vor wenigen Monaten in den Niederlanden in einem Freilichtmuseum, in die gehen wir am liebsten. Das war sooo großartig, wir haben richtig viel Spaß gehabt und viele tolle Fotos gemacht.
Auf einer Fläche viele Sachen zu bestaunen führt mich immer wieder ins Museum