Simon Tofield – Simons Katze – Spielzeit! (Buch)

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Simon Tofield - Simons Katze - Spielzeit! (Buch)Simon Tofield lebte mit seinen vier Katzen Hugh, Maisy, Jess und Teddy friedlich in Bedfordshire – so friedlich, wie sie das eben zulassen. Eines Tages wollte er, so raunt die Fama, eigentlich nur ein neues digitales Zeichenprogramm testen, das übrigens auf Adobe Flash beruht. Er “kritzelte” damit einen Kurzfilm und stellte ihn lediglich für ein paar Freunde ins Netz. Dann brach der Server beinahe zusammen. Inzwischen bringt das Phänomen weit über 90 Millionen YouTube-Views auf die Waage. Außerdem gibt es zum Thema Simon’s Cat inzwischen Bücher wie dieses, Kalender, Notizblöcke, T-Shirts, Becher, Müslischalen, Schlüsselanhänger, Spardosen und – wie passend! – Luxus-Fressnäpfe sowie weiteres Merchandising zur Kultkatze zu kaufen.

Die uns hier beschäftigende “Spielzeit” hat allerdings nichts mit Fußball zu tun, sondern mit den Grundbedürfnissen eines der unwiderstehlichsten Wesen des Katziversums! Und mit natürlich mal wieder weit divergierenden Vorstellungen davon, was ein schönes Spiel ist. Hund, Mini-Katze und Simon selbst haben beispielsweise unter der Spieltheorie von Simons Katze selbstverständlich wieder einiges zu leiden. Da ist es nur fair, dass es auch für unseren Helden im Spiel nicht immer nach Wunsch läuft… Der kleine Band bietet ausgesprochenes Vergnügen. Das Lieblingsmotiv des Rezensenten zeigt die Katze inmitten der wie 20 zugerauchte Freaks beim Burg Herzberg-Festival dreinschauenden Kaninchen, ein weiteres erläutert die Rolle von Gartenzwergen beim Baseballspiel, und auch die niedliche Igelfamilie ist Tofield sei Dank wieder dabei.

Die durchgehend vierfarbig reproduzierte Compilation enthält Auszüge aus den Goldmann-Veröffentlichungen “Simons Katze”, “Der Zaunkönig”, “Kätzchenchaos” und “… gegen den Rest der Welt” von 2009 bis 2013. Die Reihe, der das hier vorgestellte “Spielzeit!” entspringt, misst nur geringfügig größere Maße als eine Tafel der bekannten quadratisch-praktisch-guten Schokolade  und eignet sich dementsprechend hervorragend zum Verschenken (fünf Euro sind wahrlich nicht der Rede wert) und zum Mitnehmen. Und ähnlich, wie es sich mit Süßem verhält, ist es auch hier: Kaum hat man damit angefangen, ist’s schon komplett verputzt. Aber damit Letzteres kein Dauerzustand bleibt, gibt es ja glücklicherweise Abhilfe in Form zahlreicher weiterer Büchlein.

Wertung: 11/15 dpt


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Klaus’ Nerd-Schreibtisch

Wer bist Du und was machst Du hier überhaupt?
Bin der, der hier hockt und sich grad schwer tut, zu erklären, was er hier überhaupt macht. ;-)

Wie wurdest du zum booknerd?
Das anzugeben, fällt erheblich leichter: Symptome der Booknerdismus-Deformation hatten sich früh gezeigt (in zartestem Alter den – erheblichen! – Buchbestand der Eltern einmal quergelesen).

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Simon Tofield – Simons Katze – Spiel…

von Klaus Reckert Artikel-Lesezeit: ca. 2 min
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