Juliane Vogler

Juliane Vogler

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Wer bist Du und was machst Du hier überhaupt? Das frage ich mich in der Tat auch oft: Was mache ich hier eigentlich? – Und dabei lief doch alles so ausgezeichnet: der Uniabschluss, der erste Job … Irgendwann verließ ich den sicheren Weg, um mich dem unsteten Leben eines freiberuflichen Autors zuzuwenden. Nun arbeite ich mal wissenschaftlich, mal belletristisch. Und da ich nicht nur schreibe, sondern auch lese und auch sonst jeglichem Medienkonsum nicht abgeneigt bin, verschlug es mich auf diese außergewöhnliche, qualitativ hochwertige, wundersam anmutende, vortreffliche Website. Bücher, die Dich besonders geprägt haben? Zunächst "Der kleine Angsthase" von Elizabeth Shaw. Man schenkte es mir wohl in der Hoffnung, ich könnte meine Schüchternheit überwinden. Tatsächlich dachte ich: »Na toll, ich bin auch einer.« Inzwischen komme ich ganz gut zurecht, aber ob das nun die Nachwirkungen des Buches sind …? Darüber hinaus blieben mir im Laufe meines Lebens besonders in Erinnerung: "Willkommen in Wellville" von T. C. Boyle, "Buddenbrooks" von Thomas Mann und "Der Idiot" von Dostojewski. Insgesamt bin ich genremäßig nicht festgelegt und auch offen für alles Andersartige. Lieblingsfilme, Lieblingsmusik? »Wer zum Geier sind die Knudsens?!« – Ganz klar, "The Big Lebowski". Ansonsten mag ich auch Filme von Wes Anderson und den Coen-Brüdern. Ähnlich wie bei Büchern finde ich Gefallen an Filmen, die irgendwie ungewöhnlich sind – sei es ein überraschendes, abgehacktes Ende oder wenn jemand die kompletten Regeln zum Spannungsaufbau einer Geschichte über Bord wirft. So etwas inspiriert mich auch für die eigenen Romane. Musikalisch mag ich vor allem Queens of the Stone Age. Sie bieten eine Einheit von Sicht- und Hörbarem, welche mir gut gefällt.

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