Christian Bischopink

Christian Bischopink

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Aktuelle und ewige Lieblingszitate: »I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser Gate. All those moments will be lost in time like tears in rain. Time to die.« (Roy Batty, "Blade Runner") »Lorentztransformationen waren ausgehoben worden wie früher alte Erde, sodass man auf Möbiusstraßen flanieren konnte ...« (Dietmar Dath, "Pulsarnacht") »Einen Satz zu bilden bedeutet, zahlreiche einander überlagernde Wellenfunktionen in einem einzigen gedanklichen Universum kollabieren zu lassen. Wenn man die dabei verlorenen Universen Wort für Wort miteinander multipliziert, können wir sagen, dass jeder Satz 10 hoch n Universen auslöscht, wobei n die Anzahl der Worte ist, die der Satz enthält. Jeder Gedanke verdichtet Milliarden potenzieller Gedanken. Insofern kommt es zu einer verbalen Verdunkelung, bei der die von uns gebrauchte Sprache die Wirklichkeit strukturiert, in der wir leben. Vielleicht ist das ein Segen. Vielleicht müssen wir deshalb immer neue Sätze bilden.« (Kim Stanley Robinson, "2312") »Die Welt war groß und wild und voller ernstem, tiefem Zauber.« (Michael Weins, "Lazyboy") »Eine peinigende Vorstellung: daß von einem bestimmten Zeitpunkt ab die Geschichte nicht mehr wirklich war. Ohne es zu merken, hätte die Menschheit insgesamt die Wirklichkeit plötzlich verlassen; alles, was seither geschehen sei, wäre gar nicht wahr; wir könnten es aber nicht merken.« (Elias Canetti, "Die Provinz des Menschen") »I have looked into the eye of this island, and what i saw was beautiful.« (John Locke, "Lost") »Man kann weder gegen Personen noch gegen Ideen oder bestimmte Erscheinungen kämpfen. Es fehlt nicht an Begabung noch an gutem Willen, ja nicht einmal an Charakteren. Es fehlt bloß ebensogut an allem wie an nichts; es ist, als ob sich das Blut oder die Luft verändert hätte, eine geheimnisvolle Krankheit hat den kleinen Ansatz zu Genialem der früheren Zeit verzehrt, aber alles funkelt von Neuheit, und zum Schluß weiß man nicht mehr, ob wirklich die Welt schlechter geworden sei oder man selbst bloß älter.« (Robert Musil, "Der Mann ohne Eigenschaften")

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